"Alles was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.", Charles Darwin
"Alles was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.", Charles Darwin

Wie soll unsere Zukunft aussehen?

Veraltete Raubbau-Verfahren - noch heute von K+S angewandt

Rückstandshalde des Kaliwerkes Zielitz

Kammer-Pfeiler-Abbauverfahren

mit Rückstandshalden als Endprodukt

 

Was sind die Folgen?

  • Versalzung von Grund- und Oberflächengewässer: Gefährdung davon abhängiger Ökosysteme und wertvoller Trinkwasservorkommen der Region. Eine Halde mit 45 Mio. Tonnen Rückstandssalz kann mehr als 100 Mrd. Kubikmeter Süßwasser versalzen. In Zielitz sind bisher schon ca. 357 Mio. Tonnen genehmigt. Etwa nochmal so viel soll die neue Halde umfassen.
  • Raubbau: Durch stehen gebliebene Stützpfeiler gehen je nach Tiefe zwischen 30% und 60% der Lagerstätte verloren. Im Schnitt werden somit 50% des Rohstoffes nicht gefördert, also verschwendet.
  • Enorme Altlasten und Kosten für das Land und Steuerzahler infolge der Gewässerversalzung und  Lagerstätten-Verluste
  • Großräumige Bodensenkungen: Riskant vor allem in vom Hochwasser bedrohten Gebieten
  • Untertagedeponie: Zusätzliches Risiko durch Sonder- und Giftmülllager.

Nachhaltige & umweltverträgliche  Kaliproduktion

Landschaftsschutzgebiet bei Heinrichshorst

Versatzbergbau und/oder Verfahren zur Verwertung der Rückstandssalze

 

Was bedeutet nachhaltiger Kalibergbau für die Region?

  • Rückstands-, emissions- und abwasserfreier Kalibergbau: wertvolle Grundwasser- und Trinkwasservorkommen werden vor Versalzung geschützt
  • Vollständige Lagerstättennutzung: Produktionsstandort und somit Arbeitsplätze und Steuereinnahmen können über einen weitaus größeren Zeitraum (mehrere Jahrzehnte) sichergestellt werden.
  • Erhalt wichtiger Lebensräume: insbesondere Naturschutzgebiete – Naherholungsraum und Habitate für bedrohte Tiere und Pflanzen
  • Keine stärkeren Bodensenkungen über versetzten Abbauen: Im Sinne des Hochwasserschutzes und Verhinderung des Risikos von Stolleneinbrüchen
  • Keine Gift- und Sondermüll-einlagerungen

Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt

Der vom Landesamt für Umweltschutz veröffentlichte Managementplan für das FFH-Gebiet „Elbaue südlich Rogätz mit Ohremündung“ und den dazugehörigen Ausschnitt des EU SPA „Elbaue bei Jerichow“ weist bereits deutlich auf das Gefährdungspotential und die Beeinträchtigungen insbesondere für Grund- und Oberflächengewässer hin, welche von den Rückstandshalden des Kaliwerkes Zielitz ausgehen. Demnach werden die vorgegebenen Salz-Grenzwerte zum Teil schon jetzt überschritten und langfristig soll der Salzanteil in bestimmten Regionen bis zu mehr als 10g/l ansteigen (vgl. S. 20-22, 259 und 314).

 

So heißt es unter anderem:

"Die von der Kalihalde Zielitz ausgehende langfristige Versalzung des Grundwassers stellt ein weiteres nicht lösbares Konfliktpotenzial dar. Von den Rückstandshalden sickert schon seit Jahrzehnten salzhaltiges Wasser in den Untergrund und beeinträchtigt nun immer stärker Quellwasseraustritte bei Loitsche und das oberflächennahe Grundwasser und gelangt insbesondere über den Seegraben in die Ohre. Eine Beeinträchtigung von Lebensraumtypen und Arten innerhalb des SCI insbesondere im Bereich der Ohreniederung sind wahrscheinlich,  Zeitpunkt und Umfang allerdings nach gegenwärtiger Kenntnis nicht sicher voraussagbar." 

Managementplan für das FFH-Gebiet „Elbaue südlich Rogätz mit Ohremündung“ und den dazugehörigen Ausschnitt des EU SPA „Elbaue bei Jerichow“
Managementplan FFH-Gebiet Elbaue südlich[...]
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